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Mein Expeditionsanhänger

BeitragVerfasst: 16. Juli 2018, 15:19
von Micha4x4
Mich störte beim Dachzeltaufbau auf dem Fahrzeug, das man nicht mal eben schnell weg fahren kann ohne alles abzubauen. Das ist meine Lösung. Ein Dachzelt auf einer Scherenhebevorrichtung auf einem Anhänger. Der eigentliche Anhänger hat Platz für Gepäck. Der Aufbau mit Bühne und Zelt ist der obere Teil. In zwei Hubphasen wird es hochgehoben bzw. heruntergelassen. Die Übersetzung und Anzahl der Rollen ist so gewählt das selbst meine 7 Jährige Tochter es mühelos hochkurbeln kann.

Im Fahrbetrieb wird es abgelassen und zum Aufbau mittels Flaschenzugsystem in der Scherenbühne der Unterkonstruktion auf entsprechende Höhe gebracht. So kann das Camp stehen bleiben und der Niva ist frei für Ausflüge. Der Anhänger selbst ist ein DDR Klaufix dem ich größere Radnaben verpasst habe. Das Zelt und die Unterkonstruktion zählt als Last und ist abnehmbar und daher nicht Eintragungspflichtig.BildBildBild

Re: Mein Expeditionsanhänger

BeitragVerfasst: 16. Juli 2018, 15:38
von schisser
Moin,
schön gemacht. Das Ding ist ja so kurz, das da noch richtig Gelände möglich ist!

Re: Mein Expeditionsanhänger

BeitragVerfasst: 16. Juli 2018, 16:57
von Troll
Sehr interessante Lösung.

Wir hatten mal das Dachzelt auf dem Sankey montiert, eben um mal schnell weg zu können.
Wie sieht das bei dir mit dem Kippwinkel aus?

Mein Expeditionsanhänger

BeitragVerfasst: 16. Juli 2018, 19:45
von Micha4x4
Der Kippwinkel ist natürlich abhängig von dem Gewicht der Beladung im Stauraum.
Ausgerechnet habe ich 34 Grad Kippwinkel bei 50cm Schwerpunkthöhe über Achse (70cm über Boden) und mittlerer Spurbreite von 120cm. Mein Wagenhebertest ging bis 30 Grad, höher konnte ich nicht testen. Allerdings ist das der statische Kippwinkel. Für meine Narviktour ab morgen liegen etwa 80kg im Stauraum, so das insgesamt 180 kg Beladung da sind. Gesamtgewicht beträgt etwa 280kg.

Aber grau ist die Theorie. Er ist nicht sehr kopflastig und fährt sich sehr ruhig und stabil. Bei einer Böschungsprobefahrt die etwa 22 Grad Schräge hat war das kein Problem. Die errechneten 34Grad werde ich sicher nicht im dynamischen Zustand ausprobieren.

Re: Mein Expeditionsanhänger

BeitragVerfasst: 17. Juli 2018, 03:54
von peregrino
Tolles Teil und super Arbeit!!!
Ich bin auch am überlegen wie ich eine Schlafgelegenheit in meinem zimmere.Noch fehlt die Idee, da nur selbstgebautes in Frage kommt.
Geländegängig ist er auch mit seinen innen liegenden Rädern-und Kästen,13 Zoll Fegen und nur einer Blattfeder. Kasten 180 x 145x 50.

Re: Mein Expeditionsanhänger

BeitragVerfasst: 28. Juli 2018, 15:28
von Kokoschinski
Micha4x4 hat geschrieben:Im Fahrbetrieb wird es abgelassen und zum Aufbau mittels Flaschenzugsystem in der Scherenbühne der Unterkonstruktion auf entsprechende Höhe gebracht.


Echt super gelöst!! üiiii
Hast Du einen Hubtisch umgebaut oder komplett selbst gebaut?
Ich bin selber gerade am basteln mit Hänger und Dachzelt bin aber in Richtung 4 seitlicher Säulen unterwegs.

Gruß Micha